“Jedem und allem, dem wir in unserem Leben begegnen, sind irgendwo Zeichen unseres Lebens, die uns helfen, dem zu begegnen, was für uns bestimmt ist – unsere persönlichen Legenden.“ Und als ich begann, dies mehr und mehr zu verinnerlichen, veränderte sich mein Leben immer stärker in eine Richtung, die sich richtig anfühlte.
So hatte ich plötzlich ganz viele „meant-to-be“-Momente. Alles begann damit, dass ich in Ghana einer Frau in einem Bed & Breakfast begegnete, die mich auf das Buch „Der Alchimist“ hinwies. Als sie mir das Buch schenkte, hatte ich es in den darauffolgenden vier Tagen komplett durchgelesen. (Die Geschichte dazu findest du hier) Sie war mein Omen, das mich auf den Weg wies, der für mich bestimmt ist. Seit diesem Moment begegnete ich auf meinem Weg vielen weiteren Omen, die mich immer mehr zu einem erfüllteren Leben führten. Ich fühlte mich immer wohler in meiner Haut und unter den Menschen, die ich auf dieser Reise traf.
Zuhause in einem neuen Rhythmus angekommen, traf ich erneut auf eine Frau, die mir erzählte, dass sie vor etwa zwei Jahren verblüffend ähnliche Erfahrungen gemacht hatte wie ich zu diesem Zeitpunkt. Diese Verbindung zu dieser Person war zu dieser Zeit „meant-to-be“. Ich fühlte mich verstanden, und es gab mir Mut, den Weg, den ich gewählt hatte, weiterzugehen. Denn manchmal hat man das Gefühl, zu wissen, was man eigentlich möchte und was man wirklich braucht, aber es fällt einem schwer, die entsprechenden Schritte umzusetzen. Manchmal erfordert es viel Mut, schwierige Entscheidungen zu treffen. So fühlte ich mich einmal mehr darin bestärkt, dass ich mich auf dem richtigen Weg befand.
Heute habe ich keinen Kontakt mehr zu dieser Frau, der Kontakt verfloss im Guten. Sie hat wohl ihren Teil in meinem Leben gespielt, und ich womöglich meinen Teil in ihrem. Wir konnten beide weiterziehen. Zur selben Zeit, es war ein Donnerstagabend, verspürte ich den Drang, meinen Weg zurück in die Arbeitswelt zu finden. So begab ich mich bis spät in die Nacht auf Stellensuche. Irgendwann war ich so müde, dass ich beschloss, am nächsten Tag weiterzumachen, und ging schlafen. Und nun stellt euch mal vor, nicht gelogen, am nächsten Morgen um 08:19 Uhr leuchtete eine WhatsApp-Nachricht von meinem ehemaligen Vorgesetzten auf meinem Natel auf: „Wieder in der Schweiz, machen Sie wieder Arbeitseinsätze?“ MEANT-TO-BE!!, dachte ich mir. Natürlich antwortete ich sofort, und ein paar Tage später trafen wir uns zu einem Gespräch. Einen Monat später hatte ich den Arbeitsvertrag, genau zu den Bedingungen, die perfekt für mich waren.
Eine weitere „meant-to-be“-Begegnung vor einer Bar an der Langstrasse in Zürich führte mich zu meiner jetzigen Kinesiologin. Diese Kinesiologin hilft mir dabei, Muster aufzuarbeiten (siehe Blogartikel). So konnte ich bei einer Sitzung mit ihr meine Traumwohnung definieren, die ich für meinen Neuanfang suchte. Und plötzlich hatte ich den Vertrag für die für mich perfekte Wohnung in der Hand. Sie lag wie verinnerlicht; in der Nähe meiner guten Freundin, mit der ich und meine Kinder viel Zeit verbringen. Dazu war sie sehr günstig und sehr gemütlich und umgeben von grün. Und on top-of-that sogar mit Terrasse. Ich würde sogar behaupten, dass ich noch nie in einer Wohnung gelebt habe, die so sehr zu mir passte. Plötzlich war sie einfach da, aus dem Nichts, könnte man sagen. Eine einzige Blindbewerbung und einen Monat später hatte ich den Mietvertrag in meinen Händen. Mein ganzer Körper zitterte, es fühlte sich so unwirklich an. Ein Befreiungsschlag. Endlich konnte ich auch dort einen Schlussstrich ziehen und das neue Kapitel noch mehr geniessen.
Und so glaube ich, können wir immer wieder vom Leben überrascht werden. Auf diesem Weg habe ich viele wundervolle Menschen getroffen und viele wunderschöne Momente erlebt. Heute fühle ich mich nicht mehr ganz so fremd auf dieser Welt wie früher. Selbst wenn es ab und zu schwierig ist und ich oft an meine Grenzen kam, bin ich so zuversichtlich wie nie zuvor. Ich befinde mich auf meinem Lebensweg, und es fühlt sich richtig an.

Glaubst du an das Gesetz der Anziehung, das besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht? Wenn du etwas haben möchtest und es immer wieder visualisierst und so tust, als ob es bereits Realität wäre, kann dein Wunsch wahr werden. Oder, wie im Buch „Der Alchimist“ beschrieben steht: „Alles im Leben ist ein Zeichen. Das Universum ist eine Sprache, die jeder verstehen kann.“ Es würde mich interessieren, was du davon hältst, und ich würde mich über eure Kommentare dazu freuen.